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Verein
 

Satzung

A. Allgemeines

§ 1 Name und Sitz

1. Der am 26.Oktober 1979 gegründete Verein trägt den Namen

Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V.

und hat seinen Sitz in 79427 Eschbach. Der Verein ist in das Vereinsregister des

Amtsgerichts 79219 Staufen unter der Vereinsregisternummer 185 eingetragen.

2. Der Verein ist Mitglied des jeweiligen Fachverbandes.

§ 2 Zweck

1. Die Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ,,Steuerbegünstigte Zwecke" der

Abgabenordnung.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung des freien und friedlichen Luftsportes.

3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Ermöglichung der

Ausübung des Luftsportes, die Förderung der luftsportlichen Ausbildung, Übungen

und Leistungen, sowie durch den Zusammenschluss der Luftsporttreibenden und

der Freunde des Luftsportes.

4. Eines der Hauptanliegen ist die Betreuung und Förderung der Jugend. Die

Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. gibt sich eine Jugendordnung, die Bestandteil

der Satzung ist und als Anhang an die Satzung angefügt wird.

5. Die Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in

erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

6. Der Verein unterhält keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.

7. Er ist konfessionell und politisch neutral.

8. Mittel und etwaige Überschüsse der Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. dürfen

nur für satzungsgemäße gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung

verwendet werden.

9. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine

Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

B. Mitglieder

§ 3 Mitglieder

1. Die Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. besteht aus

a) aktiven Mitgliedern

b) passiven Mitgliedern

c) Ehrenmitgliedern

§ 4 Mitgliedschaft

1. Aktive Mitglieder sind natürliche Personen die den Flugsport betreiben. Aktives

Mitglied kann jede unbescholtene Person vom 14. Lebensjahr an werden. Sie

erwirbt mit der Mitgliedschaft bei der Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. zugleich

die Mitgliedschaft beim Luftsportverband Baden e.V. Jedes aktive Mitglied

verpflichtet sich bei Eintritt in die Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. zur

Mitgliedschaft im BWLV (Baden-Württembergischer Luftfahrtverband).

2. Passive Mitglieder sind natürliche und juristische Personen, die den Verein materiell

und ideell unterstützen ohne grundsätzlich am Flugbetrieb der Sportfluggruppe

,,lMMELMANN“ e.V. aktiv teilzunehmen. Sie erwerben durch die Mitgliedschaft bei

der Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. zugleich die Mitgliedschaft beim

Luftsportverband Baden e.V.

3. Natürliche Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein und seine

Belange verdient gemacht haben, kann auf Vorschlag des Vorstandes durch die

Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft angetragen werden.

Ehrenmitglieder sind beitragsfrei, haben aber alle Rechte eines Mitgliedes.

4. Der Vorstand beschließt über die Annahme oder Ablehnung aller

Aufnahmegesuche. Im Berufungsfalle entscheidet die Mitgliederversammlung in

ihrer nächsten Sitzung.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder erreichen mit dem 16. Lebensjahr Wahlrecht. Die Wahl in den

Vorstand setzt Volljährigkeit voraus.

2. Die Mitglieder haben das Recht, dem Flugbetrieb und allen sonstigen

Veranstaltungen des Vereins beizuwohnen und die Einrichtungen des Vereins zu

benützen.

3. Zur Teilnahme an der fliegerischen Ausbildung sind nur aktive Mitglieder berechtigt.

4. Vereinseigene und private Luftfahrzeuge dürfen nur durch aktive Mitglieder geführt

werden. Über eine Erweiterung dieser Bestimmung entscheidet der Vorstand.

5. Die Mitglieder sind zur Schonung des Vereinseigentums verpflichtet. Für mutwillige

oder grob fahrlässige Schädigung des Vereinseigentums ist voller Schadenersatz zu

leisten.

6. Satzungen, Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind von

allen Mitgliedern zu befolgen.

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7. Das Vereinsvermögen ist nicht Vermögen der einzelnen Mitglieder. Für

Vereinsschulden haben die Mitglieder nicht aufzukommen, wenn nicht ein

besonderer Verpflichtungsgrund vorliegt.

8. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu

unterstützen.

9. Beiträge und Gebühren sind rechtzeitig zu entrichten.

§ 6 Beiträge und Aufnahmegebühren

1. Der Verein erhebt für aktive und passive Mitglieder eine Aufnahmegebühr und

laufende Monatsbeiträge. Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Monatsbeiträge

setzt die Mitgliederversammlung fest. Sie werden grundsätzlich zu Beginn des

Geschäftsjahres festgesetzt und durch Aushang bekannt gegeben. Besondere

wirtschaftliche Beeinträchtigungen des Vereins lassen Gebührenänderungen

auch während des Geschäftsjahres zu.

2. Personen, die zum Zeitpunkt der Gründung der Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“

e.V. Mitglied der BWSportFlg Bremgarten waren, sowie deren ehemalige Mitglieder

sind von der Zahlung der Aufnahmegebühr befreit.

3. Die Aufnahmegebühr ist bei Eintritt in den Verein zu entrichten. Erst danach ist das

Mitglied berechtigt, am Flugbetrieb teilzunehmen.

4. Der Vorstand hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit die Aufnahmegebühr

ganz oder teilweise zu erlassen, sie zu stunden oder Ratenzahlungen zu bewilligen.

5. Die Beitragspflicht beginnt mit dem Eintritt in den Verein und endet mit dem vom

Vorstand bestätigten Austrittstermin.

§ 7 Erlöschen der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a) Austritt

b) Ausschluss

c) Tod

2. Verpflichtungen gegenüber dem Verein, soweit sie sich aus der Mitgliedschaft

herleiten, sind beim Ausscheiden vollständig zu begleichen.

§ 8 Austritt

1. Der freiwillige Austritt ist grundsätzlich nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich.

Er ist dem Vorstand spätestens bis zum 15.10. des laufenden Geschäftsjahres

schriftlich zu erklären. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.

2. Der Austritt wird erst nach Bestätigung durch den Vorstand wirksam.

§ 9 Ausschluss

1. Ein Mitglied kann durch schriftlich begründeten Beschluss des Vorstandes, welcher

der Zweidrittelmehrheit bedarf, aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es

a) das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt,

b) gegen die Satzung oder die Bestimmungen des Vereins oder gegen die Beschlüsse

bzw. Anordnungen der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes schuldhaft

verstößt

c) den Mitgliedsbeitrag trotz besonderer, mit eingeschriebenem Brief zugestellter

Aufforderung des Kassenführers nicht binnen 4 Wochen bezahlt hat.

2. Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, sich vor Beschlussfassung gegenüber dem

Vorstand schriftlich oder mündlich zu rechtfertigen.

3. Den Beschluss teilt der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende,

dem ausgeschlossenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief mit.

4. Gegen den Beschluss ist innerhalb eines Monats nach Zugang Berufung zulässig.

Sie ist dem Vorstand schriftlich zu begründen.

5. Über die Berufung entscheidet die nächste Mitgliederversammlung endgültig.

6. Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung. Der Vorstand kann bei Vorliegen

besonderer Gründe auf Antrag des ausgeschlossenen Mitgliedes und nach Eingang

der Berufungsbegründung ausnahmsweise die aufschiebende Begründung der

Berufung beschließen.

7. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem

Mitgliedsverhältnis, unbeschadet des Anspruches des Vereins auf rückständige

Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen oder Spenden ist

ausgeschlossen.

C. Verwaltung

§ 10 Geschäftsjahr

1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§11 Organe

1. Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

§ 12 Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem

erweiterten Vorstand.

2. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus dem:

a) 1. Vorsitzenden

b) 2. Vorsitzenden

c) Kassenführer

d) Geschäftsführer

3. Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus dem:

a) technischen Leiter

b) Ausbildungsleiter

c) Jugendleiter

d) Bei Bedarf kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des geschäftsführenden

Vorstandes bis zu 4 weitere Beisitzer in den erweiterten Vorstand wählen (siehe §

17 Abs.1).

4. Personalunion innerhalb des geschäftsführenden Vorstandes ist nicht möglich.

5. Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung auf die

Dauer von zwei Amtsjahren gewählt. Die Amtszeit umfasst den Zeitraum von einer

ordentlichen Mitgliederversammlung bis zur übernächsten.

6. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vor Ablauf seiner

Amtszeit aus, so hat unverzüglich eine Nachwahl stattzufinden. Es bleibt jedoch bis

zur Wahl eines Nachfolgers im Amt. Die Amtszeit des Nachfolgers endet mit der

Amtszeit der übrigen Vorstandsmitglieder.

Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstandes aus, kann der

vertretungsberechtigte Vorstand bis zur Wahl bzw. Bestätigung eines Nachfolgers

ein geeignetes Mitglied mit der kommissarischen Wahrnehmung des betreffenden

Aufgabengebietes beauftragen.

7. Der (Die) Jugendleiter(in) wird durch die Jugendversammlung auf die Dauer von

zwei Amtsjahren gewählt und ist durch die Mitgliederversammlung zu bestätigen.

8. Der technische Leiter und der Ausbildungsleiter werden von dem

geschäftsführenden Vorstand bestellt und sind durch die Mitgliederversammlung zu

bestätigen.

§ 13 Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes

1. Der geschäftsführende Vorstand führt im Rahmen der von der

Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse die laufenden Geschäfte des Vereins.

Er fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden

einberufen und/oder geleitet werden.

2. Bei Entscheidungen, die über die Aufgabenbereiche des geschäftsführenden

Vorstandes im Sinne von § 13 Abs. 1 hinausgehen, ist der erweiterte Vorstand

anzuhören.

3. Der 1. und 2. Vorsitzende oder der 1. und 2. Vorsitzende gemeinsam mit einem

weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vertreten den Verein

gerichtlich und außergerichtlich. Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

4. Die Befugnis des geschäftsführenden Vorstandes, Ausgaben zu veranlassen, wird

auf den genehmigten Haushaltsplan beschränkt; ausgenommen sind Ausgaben, die

zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebes notwendig sind.

5. Dies stellt keine Verfügungsbeschränkung nach außen dar.

§ 14 Aufgaben des Vorstandes

1. Der Vorstand ist das leitende Organ des Vereins. Er bereitet Versammlungen vor

und beruft sie ein, schlichtet Streitigkeiten der Mitglieder, überwacht die

Durchführung gefasster Beschlüsse und die Einhaltung der Satzung. Der Vorstand

hat der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht und die Jahresabrechnung

vorzulegen. Der Vorstand hat die Befugnis, notwendige Ausgaben zu veranlassen.

2. Gesamtvorstandssitzungen werden auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes oder

von mindestens zehn Vereinsmitgliedern von einem geschäftsführenden

Vorstandsmitglied einberufen und geleitet.

3. Der Gesamtvorstand entscheidet über:

a) die Aufnahme von Mitgliedern

b) die Änderung von Mitgliedschaften

c) die Genehmigung des Haushaltsplanes

d) die Höhe der Gebühren für die Benutzung des Vereinseigentums (Fluggebühren,

Arbeitsstunden usw.)

e) den Vorschlag von Ehrenmitgliedern

f) die Verhängung von Ordnungsmaßnahmen

4. Zu Vorstandssitzungen wird jedes Mitglied des Vorstandes schriftlich, mündlich

oder telefonisch mit einer Frist von 3 Tagen eingeladen.

5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

6. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung mit allen seinen Beschlüssen

verantwortlich. Beide haben dafür Sorge zu tragen, dass der Vereinsbetrieb den

sporttechnischen und wirtschaftlichen Forderungen entspricht.

7. Die weiteren Aufgaben der Mitglieder des Vorstandes ergeben sich aus deren

Bezeichnung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

8. Die vom Vorstand vorzulegende Jahresabrechnung ist vor jeder ordentlichen

Mitgliederversammlung von zwei, von dieser zu bestimmenden Rechnungsprüfern,

die nicht dem Vorstand angehören, zu prüfen. Der Mitgliederversammlung ist

darüber zu berichten.

9. Die Befugnisse des Vorstandes, Ausgaben zu veranlassen, wird auf den

genehmigten Haushaltsplan beschränkt: ausgenommen sind Ausgaben, die zur

Aufrechterhaltung des Flugbetriebs notwendig sind.

§ 15 Beschlussfähigkeit

Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei

Mitglieder anwesend sind. Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit,

bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder

anwesend ist. Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit, bei

Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

In besonderen Fällen ist Beschlussfassung durch schriftliche, mündliche oder

telefonische Umfrage möglich. Ein Beschluss gilt als gefasst, wenn mehr als die

Hälfte der Mitglieder des Vorstandes schriftlich zustimmt.

§ 16 Mitgliederversammlung

1. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen wird jedem Mitglied mit einer Frist

von 14 Tagen unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung in Textform

angezeigt.

§ 17 Ordentliche Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet zum Abschluss eines jeden

Geschäftsjahres statt. Sie hat unter anderem zu beschließen über:

a) Berufung des Versammlungsleiters und des Protokollführers

b) Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts

c) Entlastung des Vorstandes

d) Wahl des Vorstandes

e) Anträge von Mitgliedern

f) Berufung gegen Ausschlussentscheidungen des Vorstandes

g) Wahl der Rechnungsprüfer

h) Satzungsänderungen

i) Auflösung des Vereins

j) Aufnahmegebühren und Monatsbeiträge

k) Bestätigung von Jugend-, Technik- und Ausbildungsleiter

§ 18. Außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Beschluss des Vorstandes oder

auf Antrag von mindestens dem 10. Teil aller stimmberechtigten Mitglieder

innerhalb eines Monats einzuberufen.

§ 19 Anträge von Mitgliedern

1. Anträge von Mitgliedern zur ordentlichen Mitgliederversammlung müssen mit

Begründung spätestens 7 Tage vorher beim Geschäftsführer eingegangen sein.

2. Über Punkte, die nicht auf der Tagesordnung stehen, oder verspätet angemeldete

Anträge, darf in der ordentlichen Mitgliederversammlung nur verhandelt werden,

wenn die einfache Stimmenmehrheit der Versammlung einverstanden ist.

§ 20 Beschlussfassung

Die Mitgliederversammlung ist, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ohne

Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit

beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten

Vorsitzenden. Stimmberechtigung siehe § 5 (1). Stimmübertragung ist unzulässig.

Die von der Mitgliederversammlung vorzunehmenden Wahlen und Bestätigungen

werden im Regelfalle schriftlich und geheim vollzogen. Gewählt und bestätigt ist,

wer die höchste Stimmenzahl auf sich vereinigt. Bei nur einem Kandidaten,

benötigt dieser die Mehrheit der gültigen Stimmen.

Wahl durch Zuruf ist zulässig, wenn ein Widerspruch hiergegen aus der

Versammlung nicht erhoben wird.

Beschlüsse, die eigentlich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, können bei

Vorliegen besonderer Dringlichkeit oder sonstiger zwingender Gründe auch in der

Weise gefasst werden, dass mindestens 2/3 aller stimmberechtigten Mitglieder sich

schriftlich hiermit einverstanden erklären.

Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung ist mindestens eine

Stimmenmehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder

erforderlich.

§ 21 Auflösung

1. Zur Auflösung des Vereins ist eigens eine außerordentliche Mitgliederversammlung

einzuberufen. Es sind die Stimmen von mindestens 3/4 aller anwesenden

stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen

Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Luftsportverband Baden e.V., der es

ausschließlich und unmittelbar im Sinne des § 1 dieser Satzung zu verwenden hat.

Für diese Vermögensübertragung muss die Einwilligung des zuständigen

Finanzamtes eingeholt werden.

§ 22 Protokolle

1. Über die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen sind

Niederschriften zu führen, aus denen die Tagesordnung und die Art der gefassten

Beschlüsse hervorgehen. Die Protokolle sind vom Leiter der Sitzung und dem

Protokollführer zu unterzeichnen.

D: Sonstige Bestimmungen

§ 23 Haftung

1. Der Verein haftet nicht für im Rahmen der Vereinstätigkeit entstehende Schäden.

2. Unfall- und Haftpflichtansprüche jeglicher Art, welche über die Deckungssummen

der vom Verein abgeschlossenen Versicherung hinausgehen, lehnt der Verein ab.

§ 24 Satzung

1. Der Vorstand kann nötige Änderungen der beschlossenen Satzung, die den Verein

nicht wesentlich beeinflussen, vornehmen, ohne eine Mitgliederversammlung

einzuberufen.

E: Schlussbemerkung

Falls ein Teil dieser Satzung hinfällig ist, bleibt die übrige Satzung dennoch

unberührt.

Vereinsjugendordnung

1. Bezeichnung und Zugehörigkeit

1.1. Die Sportfluggruppe ,,lMMELMANN“ e.V. unterhält in ihrem Rahmen eine

Jugendgruppe unter dem Namen „Luftsportjugend". Die Vereinsjugendgruppe ist

dem Jugendverband des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes, sowie

über den Luftsportverband Baden e.V. der Badischen Sportjugend angegliedert.

1.2. Die Luftsportjugend wird freiwillig von allen Mitgliedern bis zum Alter von 25

Jahren gebildet, die Mitglied der Sportfluggruppe und des BWLV sind.

1.3. Die Vereinsjugendordnung ist eine Ergänzung der Bezirksjugendordnung und zur

Jugendordnung des BWLV, die deren Grundlage bilden.

2. Ziel und Aufgaben

2.1. Ziel der Luftsportjugend ist es, neben der Pflege des Luftsports, jugendfördernd

und jugendpflegerisch zu wirken.

2.2. Aufgaben

2.2.1. Pflege und Förderung des Luftsports auf Vereinsebene durch Veranstaltung von

Jugendwettbewerben und Jugendtreffen aller Sportarten des BWLV.

2.2.2. Durchführung von Jugendfreizeiten, Seminaren und Lagern auf Vereinsebene.

2.2.3. Förderung von Jugendbegegnungen auf nationaler und internationaler Ebene.

2.2.4. Zusammenarbeit mit den zuständigen staatlichen und kommunalen Stellen,

sowie mit allen in der Jugendarbeit stehenden Verbänden und Institutionen auf

Vereinsebene.

2.2.5. Entwicklung von Initiativen zu einer zeitgemäßen und gesellschaftsbezogenen

Jugendarbeit.

3. Organe

3.1. Vereinsjugendversammlung

3.2. Vereinsjugendleitung

4. Vereinsjugendversammlung

4.1. Stimmberechtigt in der Vereinsjugendversammlung sind alle Mitglieder von 14 bis

25 Jahren, die dem BWLV gemeldet sind. Die jugendlichen Mitglieder unter 14

Jahren werden durch eine(n) von ihnen zu wählende(n) mindestens 14 Jahre

alte(n) Delegierte(n) mit einer Stimme vertreten. Außerdem haben der/die

Vereinsjugendleiter(in) und sein(e) Stellvertreter(in) je eine Stimme.

4.2. Die Vereinsjugendversammlung tritt jährlich mindestens einmal zusammen, jedoch

mindestens eine Woche vor der ordentlichen Mitgliederversammlung.

4.3. Zur Vereinsjugendversammlung wird mindestens 2 Wochen vorher schriftlich mit

Tagesordnung von der Vereinsjugendleitung eingeladen. Die Einladung wird

außerdem am Schwarzen Brett veröffentlicht.

4.4. Anträge sind möglichst 2 Tage vor der Versammlung möglichst schriftlich an die

Vereinsjugendleitung einzureichen.

4.5. Über die Versammlung ist ein Protokoll zu führen, das bei der nächsten

Jugendversammlung zu bestätigen ist.

4.6. Aufgaben

4.6.1. Anregungen und Vorschläge zur Jugendarbeit im BWLV auf Landes- und

Bezirksebene und im Verein.

4.6.2. Beschlussfassung über Änderung der Jugendordnung und Anträge an die

Versammlung.

4.6.3. Entlastung der Vereinsjugendleitung.

4.6.4. Wahl der Vereinsjugendleitung.

5. Vereinsjugendleitung

5.1. Die Vereinsjugendleitung setzt sich zusammen aus dem/der Vereinsjugendleiter(in)

und seinem/ihrem Stellvertreter(in). Der/die Vereinsjugendleiter(in) muss

volljährig sein und soll an einem Jugendleiterlehrgang des BWLV teilgenommen

haben oder teilnehmen.

5.2. Aufgaben

5.2.1. Geschäftsführung der Jugendgruppe im Verein.

5.2.2. Vertretung der Vereinsjugend gegenüber der Landesjugendleitung, dem

Fachausschuss, der Bezirksjugendleitung und dem Vereinsvorstand. Der/die

Jugendleiter(in) oder sein(e)/ihr(e) Stellvertreter(in) vertritt die Interessen der

Jugend im Vereinsvorstand.

5.2.3. Vertretung der Luftsportjugend in der Öffentlichkeit.

5.2.4. Die Tätigkeiten des/der Vereinsjugendleiters/in werden erforderlichenfalls von

der gewählten Stellvertretung wahrgenommen.

6. Wahl- und Abstimmungsverfahren

6.1 Abstimmungen und Beschlüsse werden mit relativer Mehrheit der anwesenden

Stimmberechtigten gefasst. Bei Wahlen gilt ebenfalls die relative Mehrheit der

anwesenden Stimmberechtigten.

6.2 Auf Antrag werden Wahlen und Abstimmungen geheim durchgeführt.

6.3 Die Wahl der Vereinsjugendleitung erfolgt auf mindestens ein Jahr und sollte sich

mit der Amtszeit des Vereinsvorstandes decken.

7. Sportliche Betreuung

Die flugsportliche und handwerkliche Betreuung der Jugendgruppe obliegt den

Fluglehrern und Werkstattleitern der Sportfluggruppe. Sie erfolgt nach den vom

Verband gegebenen Richtlinien für den Flugbetrieb und die Arbeit in den

Werkstätten.

8. Beiträge, Kassen- und Rechnungswesen

8.1. Die Beitragsleistung der Jugendlichen beschränkt sich auf den regulären Beitrag als

ordentliche oder außerordentliche Mitglieder an ihren Verein, in dem die Beiträge

für die Dachverbände eingeschlossen sind. Darüber hinaus dürfen an Jugendliche

keinerlei Beitragsforderungen gestellt werden.

8.2. Die Jugendabteilung wirtschaftet selbständig und eigenverantwortlich über die ihr

vom Verein zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel sowie eventuelle

Zuschüsse, Spenden und Einnahmen, z.B. aus Aktivitäten. Sie ist verantwortlicher

Empfänger der Zuschüsse für jugendpflegerische Maßnahmen.

Die Jugendversammlung beschließt die Modalitäten der Ausgaben, über die der

Jugendleiter ohne Zustimmung der Jugendversammlung verfügen kann. Dieser

Beschluss ist als Anlage der Jugendordnung und Satzung nach Beschlussfassung

beizufügen. Der Nachweis über die Verwendung der Mittel erfolgt innerhalb der

Jugendabteilung.

8.3. Die Jugendabteilung verpflichtet sich, dem Vereinsvorstand, den entsprechenden

Behörden und Gremien, die Mittel für die Jugendarbeit zur Verfügung stellen,

jederzeit alle Aufschlüsse zu geben, aus denen die ordnungsgemäße Verwendung

zu ersehen ist.

9. Gültigkeit, Änderung der Ordnung

Die Jugendordnung muss von der Jugendversammlung mit einer Stimmenmehrheit

von Zweidritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen und

von der Generalversammlung des Vereins mit einer Stimmenmehrheit von

Zweidritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bestätigt werden. Sie

tritt mit der Bestätigung durch die Generalversammlung in Kraft. Änderungen der

Ordnung sind nur mit einer Mehrheit von jeweils Zweidritteln der anwesenden

Stimmberechtigten der Jugendversammlung sowie der Generalversammlung

möglich.

Die vorliegende Fassung wurde am 1. Juli 1992 von der konstituierenden

Jugendversammlung der SFG" I" verabschiedet und am 10. Oktober 1992 sowie

am 21. November 1992 ergänzt.

Anlage zu 8.2 der Jugendordnung der Sportfluggruppe ,,IMMELMANN" e.V.

Beschluss der Jugendversammlung vom 10. Oktober 1992:

Die Befugnisse des Jugendleiters, Ausgaben aus der Jugendkasse ohne

Zustimmung der Jugendversammlung zu veranlassen, wird bis auf Widerruf auf

DM 200,- je Einzelposten beschränkt.

Neufassung: 03/1996

Änderung: 11.11.2000 Seite 1 - § 2- Abs. 9

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